Willkommen bei den News von MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY
Erschienen am | 14 September 2010 | Keine Kommentare
Hier sind die News des seit 2001 erscheinenden Jahrbuchs zur Fantasy MAGIRA. Das Buch selbst können Sie bestellen unter www.magira-jahrbuch.de
Gelesen: Warren Ellis SUPERGOD
Erschienen am | 19 Mai 2012 | Keine Kommentare
Auf den ersten beiden Seiten wird vollkommen klar: die Welt geht gerade unter. Ein weißhaariger britischer Wissenschaftler, bisher mit einem Geheimprojekt der Regierung beschäftigt, erstattet einem amerikanischen Kollegen Bericht darüber, wie es soweit kommen konnte: London brennt, die Themse kocht.
Der Grund: das Wettrüsten der Nationen um die Erschaffung von Übermenschen – die eigentlich ihre Probleme lösen sollten. Nicht nur militärischer Natur, sondern allumfassend. Der britische Versuch aus den 50er jahren gleicht eher einem Versehen: eine Raummission, unzureichend gegen Strahlung geschützt, läßt drei Astronauten zu einem Überwesen werden, das biologische Eigenschaften eines Pilzes annimmt: Morrigan Lugus. Die Inder gingen mit Krishna schon viel zielgerichteter vor: Löse unsere Probleme, die durch Umweltzerstörung und Überbevölkerung entstanden sind. Neben der Auslöschung Pakistans nimmt sich der Super-Mensch auf radikale Weise der Überbevölkerung an.
Chinas Gott , Teherans Übermensch, der amerikanische und der sowjetische Superheld – alle ticken weit weg von humanen Gedanken – erschaffen von Menschen als Projektionen ihrer Sehnsüchte nach Kontrolle, entziehen sie sich weitgehend dem Willen ihrer Schöpfer. Krishnas wüten auf dem Subkontinent führt dazu, dass alle Nationen ihre “Götter” in die Schlacht schicken – die Menschheit als Kollateralschaden.
Warren Ellis hat sich vorgenommen, in einem Werk sowohl die Frage nach dem Ursprung des Religösen, der Sehnsucht nach einer höheren Macht oder auch nur einer Sinnstiftung für das Leben zu hinterfragen, als auch das Superhelden-Genre zu bespiegeln. Was treibt Menschen dazu, das Heil und den Sinn außerhalb ihrer selbst zu suchen? Liegt der Ursprung der Religionen in den menschlichen Genen? Und ist es nicht ein Naturgesetz, dass Schöpfungen des Menschen, die eigentlich die Welt retten sollten, diese erst recht in Gefahr bringen? Die Parallelen zur Entwicklung der atomaren Technik sind eindeutig: jede Nation glaubt, die Übermenschenzüchtung zur Sicherung ihrer Existenz zu brauchen, so wie heutzutage immer mehr Nationen die Hand an alle Verwendungsmöglichkeiten der Nukleartechnik legen. Read more
Gelesen: WITCHBLADE 6 Das Rätsel der Herkunft
Erschienen am | 1 Mai 2012 | Keine Kommentare
Die Witchblade ist die mystische Waffe, deren Trägerinnen zwischen der Dunkelheit und dem Licht stehen und den Triumph der einen oder anderen Seite verhindern. Die Trägerin der Witchblade ist hin- und hergerissen zwischen ihrem normalen Leben und der Bürde der Aufgabe. Konfrontiert mit alltäglichen Problemen und dem Übernatürlichen.
Und das gilt auch für Sara Pezzini, die als Polizistin in New York lebt. Sie beschäftigt sich mit dem “ganz normalen” Verbrechen, aber auch den Übergriffen des Übernatürlichen auf diese Welt. Und das scheint manchmal mehr zu sein, als sie verkraften kann.
In WITCHBLADE 6 gehen die Abenteuer der Witchblade auf sehr unterschiedliche Art und Weise weiter – was auch damit zusammenhängt, dass das Schicksal der entführten Tochter von Sara Pezzine, der kleinen Hope in der Paralell-Serie ARTIFACTS abgehandelt wird. Die Witchblade der Hauptserie hängt ein bisschen in der Luft, einen großen Handlungsbogen gibt es derzeit nicht, und so sind es vor allem Einzelabenteuer, die den Band füllen. Herausragend dabei sowohl in Story als auch künstlerischer Umsetzung der erste Teil ist der (bisher nur ein) One Shot DUE PROCESS 1 (Tag der Abrechnung). Zu Beginn ihrer Polizeikarriere verhaftete Sara Pezzine vor 10 Jahren den Familienvater William Hicks. Er sollte drei Polizisten ermodet haben und in Drogengeschäfte verwickelt sein. Falschaussagen von Polizisten brachten ihn in den Knast. Nach zehn Jahren erreich Pezzini die Neuauflage des Verfahrens, doch der nun aus der Haft entlassene ist nicht mehr derselbe Mensch. Um zu Überleben hat er sich dem Iron Cross, einer White-Power-Bewegung angeschlossen und wurde tatsächlich zum Killer. In der Bewegung manifestiert sich aber auch AGARES, ein Dämon, auf der Suche nach unschuldigen Seelen – ein Kampf beginnt.
Die Geschichte (Phil Smith) hat Hintergrund, Wendungen, Tiefe – und kann so ebenso überzeugen wie die grafische Gestaltung von Alina Urusov.
Es folgt ein Zweiteiler (Witchblade Upstate 1+2 (142, 143)), in dem Saras Kollege Patrick Gleason die Überführung eines Mafia-Killers von Lande in die Stadt bewerkstelligen soll. Sein Spitzname: “No Prints” – auch wenn er zweifellos für zahlreiche Morde verantwortlich ist: Seine Fingerabdrücke waren nie an einem Tatort zu sehen. Vielleicht ist es ungeschickt, dass die Polizeiwache, in der er einsizt auch zahlreiche Hinrichtungen in der Vergangenheit gesehen hat. Das ist eine nette Geschichte, aber auch sehr liniear und am Ende kaum überraschend. Und die Zeichnungen von Matthew Dow Smith sind auch weit weg von dem Niveau, das man von WITCHBLADE gewöhnt ist – Schauwerte sehen anders aus. Read more
Gelesen: Larry Correia MONSTER HUNTER
Erschienen am | 22 April 2012 | Keine Kommentare
Larry Correia ist 35 und wurde in Kalifornien, USA, geboren. Er wuchs auf einem Milchviehbetrieb auf und war von frühester Kindheit an ein begeisterter Leser, der im Alter von zehn Jahren bereits durch die Lektüre von Brooks‘ „Shannara“ and Herberts „Dune“ seine Liebe zur Fantasy und Science Fiction entdeckt hatte. Die Familie zog um nach Utah. Correia wurde Mormone und machte eine Ausbildung als Buchhalter. Da er ein Faible für Schusswaffen hat, wurde er Ausbilder für deren Gebrauch und betrieb mit Kollegen einen gut gehenden Waffenhandel. Schon während der Schulzeit unterhielt er seine Freunde mit selbst geschriebenen und illustrierten Geschichten. Dies griff er als Hobby und Ausgleich wieder auf. Monster Hunter International wurde von seinen Freunden mit Begeisterung aufgenommen, jedoch fand Correia keinen Verlag. Er gab es in einem Selbstverlag heraus. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda seiner Freunde und Kollegen verkauften sich weit über tausend Exemplare und es kam schließlich zu einer Zusammenarbeit mit Baen.
Owen Zawasta Pitt arbeitet als Buchhalter in einem Industrieunternehmen. Er ist mit seinem Leben eigentlich ganz zufrieden, wenn nur sein Boss nicht wäre. Als dieser dann spontan zum Werwolf mutiert und Pitt sich gezwungen sieht, ihn aus dem Fenster im 14. Stock zu befördern, ist er diese Stelle erst mal los, bis ihn eine Firma rekrutiert, die solche Wesen wie diesen Werwolf professionell jagt. Bevor Pitt noch tief Luft holen kann, ist er mittendrin in einem Kampf gegen die Wegbereiter der „Großen Alten“, muss sich mit unglaublichen All-American-Dream-Boy herumärgern … und findet nicht nur heraus, dass auch sein neuer Chef ein Werwolf ist, dessen Geschichte in Monster Hunter Alpha erzählt wird, sondern einer der „Großen Alten“ ihm persönlich am Zeug flicken will, nachdem Monster Hunter International mit Hilfe einer Regierungsabteilung seine Pläne vereitelt. Wie Pitt versucht, aus dieser Bredouille wieder herauszukommen, wird in Monster Hunter Vendetta erzählt. Read more
Gehört: Bernhard Hennen DRACHENELFEN
Erschienen am | 15 April 2012 | Keine Kommentare
Acht „Elfen“-Romane hat Bernhard Hennen bereits verfasst, beginnend mit dem 2004 beim Heyne-Verlag erschienenen „Die Elfen“. Mit „Drachenelfen“ liegt jetzt der ebenfalls bei Heyne verlegte neunte Band vor, der erste einer Trilogie. Von diesem etwas über 1000 Seiten umfassenden Buch gibt es zwei Hörspielversionen, eine ungekürzte, die Random House zum Download anbietet, und eine gekürzte Lesung, um die es hier geht.
Die Elfe Nandalee verfolgt seit Tagen einen Hirsch. Als sie ihn stellen kann, wird der Hirsch von einem ebenfalls jagenden Trollprinzen erlegt. Unbeherrscht erschießt sie den Troll. Als sie feststellt, dass die Trolle den Mord ihres Kronprinzen nicht ungesühnt lassen werden, muss sie fliehen, um ihre Sippe zu schützen. Die Flucht missglückt. Gerettet wird sie in letzter Sekunde von dem Elfen Gonvalon, der sie mitnimmt zu den Drachen, wo sie ihre Magieausbildung beginnt; sie wird zu einer sippenlosen „Drachenelfe“. Sich in eine Gemeinschaft einzufügen ist Nandalee nicht gegeben, sie gerät an immer neue Lehrmeister und immer wieder schafft sie es, ihre einzige Freundin zu verprellen. Auch ihre Beziehung zu Gonvalon steht unter keinem guten Stern. Der Sinn ihres Weges, erschließt sich Nandalee nicht.
Der Bauer Artax wird von seinem Schicksal buchstäblich beinahe erschlagen, als in seinen Körper die Seele eines scheinbar aus dem Himmel gestürzten Unsterblichen transferiert wird. Nicht nur ist er jetzt in seinem Kopf nicht mehr allein, sondern muss sich als Kriegsherr Aaron mit dem ihm nicht unbedingt freundlich gesonnen Volk der Ischkuzaia, mysteriösen Vorgängen auf Wolkenschiffen und der Vorbereitung zu einer großen Schlacht auseinandersetzen.
Düstere Vorhersagen lasten sowohl auf Nandalee als auch auf Artax, die in Geschehnisse auf ihrer Welt Nangog verwickelt finden, die sie nicht versehen, noch kennen sie alle mitwirkenden Parteien oder ihre Absichten.
Von den Hörbüchern der „Elfenritter“-Trilogie war ich begeistert, also freute ich mich über das neue Hörbuch „Drachenelfen“. Allerdings gefiel mir schon der Einstieg nicht. Prinzipiell habe ich kein Problem mit eher unsympathischen Handlungsträgern. Nandalee erscheint jedoch nicht nur unbeherrscht und selbstsüchtig zu sein, sondern bleibt auch sehr blass. Was auch immer sie motiviert, bei ihren jeweiligen Lehrmeistern zu bleiben, die sie meist weder persönlich noch in ihrer Methodik schätzt, wird nicht deutlich. Ihre Person bleibt vage, unscharf und wirkt unausgegoren, was es dem Hörer und der Hörerin überaus schwermacht, sich ein Bild von ihr zu machen, geschweige denn, sich mit ihr zu identifizieren oder auch nur Interesse für sie aufzubringen. Ihre Handlungsweisen passen zu diesem Bild: Ihre Unbeherrschtheit und unmotivierte Unfreundlichkeit befremden und stoßen ab, weil sich der Charakter für den Zuhörer nicht erschließt. Die Darstellung Artax‘ gelingt da schon besser. Der Bauer, der sich auf einmal als unsterblicher Kriegsherr beweisen muss und versucht, einen Weg für sich zu finden, den er auch moralisch für vertretbar hält, ist glaubhafter und interessanter. Die Idee der Wolkenschiffe, auf denen sich Artax/Aaron wiederfindet und der Kreaturen, die sie in den Lüften halten, ist hübsch.
Von Anfang an verzichtet Hennen auf die Beschreibung oder auch nur Andeutung dessen, was die Handlung motiviert. Über die Elfensippe, von der Nandalee abstammt, wird nichts erwähnt; überhaupt bleiben sämtliche gesellschaftlichen Aspekte der Elfen im Dunklen. Nandalee ist durchaus fähig, sich in der Wildnis zurechtzufinden; wieso sie bei den Drachen bleibt und bei Wesen, die ihr zwar teils Respekt einflößen, die sie aber nicht mag, wird nicht deutlich. Ein Bett und etwas zu essen sind als Motivation ein bisschen dünn. Überhaupt erfährt man nichts darüber, warum Nandalees und Artax‘ Geschichte im Wechsel erzählt wird. Bei Artax mag dies noch ein stilistischer Kniff des Autors sein, da Artax, ursprünglich ein einfacher Bauer, sich plötzlich mit einem „Untermieter“ im Kopf in einer ganz anderen Gesellschaftsschicht, von der er selbst nichts weiß, wiederfindet, was diese Erzählweise spiegelt. Zusammen mit dem mangelhaften „World Building“ Hennens – zum Beispiel ist da auf einmal im eisig kalten Winterwald ein großes Feuer, in das sich Nandalee stürzen will, aber niemand, der es angezündet hat; der bedrohliche Baum auf einem verlassenen Wolkenschiff und ferner die Wesen, die die Schiffe tragen, über die man zu wenig erfährt, obwohl sie wichtig zu sein scheinen – wirken die Episoden planlos aneinandergereiht. Der Hörer hat keine Ahnung, was eigentlich los ist, ob es einen die Episoden verbindenden Handlungsbogen gibt. Damit könnte man ja vielleicht auch noch leben, aber Nandalee ist eine wirklich uninteressante Nervensäge. Read more
Neuchâtel International Fantastic Film Festival 2012
Erschienen am | 6 April 2012 | Keine Kommentare
(PM) Mit seiner 12. Ausgabe (6.-14. Juli 2012) bietet das Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) erneut 9 Tage im Zeichen des Genrekinos. Dieses Jahr startet das NIFFF eine Reihe, die sich über drei Ausgaben erstreckt, und die die bedeutendsten Synergien zwischen dem fantastischen Film und der Musik ausloten wird. Für die 12. Ausgabe steht dazu eine Retrospektive zum fantastisch-subversiven Musical auf dem Programm, unter anderem mit einem Spezialabend zum 30. Geburtstag des Radiosenders Couleur 3 und einer schweizweit exklusiven Live-Vertonung von Metropolis.
Vertonte Subversion
Nach dem Erfolg des letztjährigen Panoramas zum Gore-Kino widmet sich das NIFFF nun den Verbindungen zwischen der Musik und dem fantastischen Film. Dieses Jahr präsentieren wir eine spektakuläre Retrospektive namens When Musical Rocks! Vertonte Subversion. Das in den 30er Jahren populär gewordene Musical wurde ab Ende der 50er entstaubt durch eine Generation von Filmschaffenden mit rebellischem Elan, die der Filmgattung einen Beiklang von Revolte verliehen.
1. Phantom of the Paradise, Brian de Palma, 1974, USA 2. Forbidden Zone, Richard Elfman, 1982, USA 3. Hairspray, John Waters, 1988, USA
Die Codes des Genrefilms, seine übermütige Ästhetik und seine eigenwilligen Themen sorgten mit lauten Gitarrenriffs für ungewohnte, oft auch provokante Regiearbeiten. Das NIFFF hat für sein Publikum einige der kultigsten Perlen ausgesucht!
Rocky Horror Picture Show Live
Zum 30. Geburtstag von Couleur 3 zeigen das NIFFF und der dritte RTS-Radiosender gemeinsam eine effektbeladene Vorführung des Kultfilms The Rocky Horror Picture Show. Eine Inszenierung voller Überraschungen, die am Donnerstag, 12. Juli über Bühne und Leinwand gehen wird.
1.The Rocky Horror Picture Show, John Sharman, 1975, UK/USA 2. Metropolis, Fritz Lang, 1927, GER
Live-Vertonung Metropolis
Metropolis (1927), das Meisterwerk von Fritz Lang samt Originalpartitur von Gottfried Huppertz, hat die Film-, aber auch die Filmmusikgeschichte auf ewig geprägt. Nachdem die Cinémathèque Fran-çaise eine Ausstellung und eine Retrospektive zum Werk von Fritz Lang organisiert hat, möchte sich nun auch das NIFFF verbeugen – vor einem der wichtigsten Filmregisseure, aber auch einem der wichtigsten futuristischen Werke des 20. Jahrhunderts.
In bester Stummfilmmanier zeigt das NIFFF gemeinsam mit dem Nouvel Ensemble Contemporain (NEC) die restaurierte Fassung des Films, die Original musik dazu wird live gespielt. Ein schweizweit exklusiver Anlass, nicht zu verpassen am Sonntag, 8. Juli 2012!
Gehört: Das Rad der Zeit 1 und 2
Erschienen am | 3 April 2012 | Keine Kommentare
Robert Jordan ist das Pseudonym von James Oliver Rigney, Jr.. Der Autor des Fantasy-Zyklus „Das Rad der Zeit“ wurde 1948 in South Carolina geboren. Mit vier Jahren brachte er sich das Lesen bei, mit fünf arbeitete er sich durch Mark Twain und Jules Verne. Von 1968 bis 1970 kämpfte Jordan in Vietnam. Zurückgekehrt absolvierte er ein Physikstudium am Military College of South Carolina und arbeitete als Kernenergietechniker bei der U.S. Navy. Als er wegen eines Krankenhausaufenthaltes viel Zeit zum Lesen hatte, beschloss er, selbst zu schreiben. Außer dem „Rad der Zeit“-Epos schrieb Jordan unter dem Pseudonym Reagan O’Neal die „Fallon“-Serie, als Jackson O’Reilly „Cheyenne Raiders“ und veröffentlichte in Zeitschriften unter Chang Lung. Den Namen Robert Jordan begann er zu nutzen, als er Bände für die „Conan“-Reihe verfasste. 2007 starb Jordan im Alter von nur 58 Jahren an der seltenen Blutkrankheit Amyloidose in seinem Geburtsort Charleston in South Carolina, wo er mit seiner Frau Harriet McDougal gelebt hatte. Es gelang ihm nicht mehr, „Das Rad der Zeit“ zu vollenden. Er besprach sich jedoch mit seiner Frau, wie der Zyklus enden solle und hinterließ sehr umfängliche Notizen für den letzten Band „A Memory of Light“. Der Autor Brandon Sandersen hat es unternommen, das Epos in enger Zusammenarbeit mit McDougal zu beenden. Aufgrund des umfangreichen Materials wird dieser letzte Teil in drei Bänden veröffentlicht. Im englischen Original sind der erste Teil davon, „The Gathering Storm“ und der zweite, „Towers of Midnight“, bereits erschienen. Der letzte Teil ist für Anfang 2013 angekündigt.
Der Sprecher des Hörbuches, Helmut Krauss, wurde 1941 in Augsburg geboren. Er absolvierte eine Schauspielausbildung und studierte Pädagogik. Er spielte an diversen Theatern, betätigte sich als Kabarettist und hatte unzählige Auftritte in Film und Fernsehen. Eine seiner bekanntesten Rollen ist die des Nachbarn „Hermann Paschulke“ in der Sendung „Löwenzahn“. Als Synchronsprecher lieh er u.a. Samuel L. Jackson, Marlon Brando und John Goodman seine Stimme.
Rand al’Thor ist ein jugendlicher Schafshirte, der mit seinem Vater einen einsamen Hof nahe des Dorfes Emondsfeld bewirtschaftet. Als Wesen, die eigentlich nur aus dem Reich der Sagen bekannt sind, das Dorf auf der Jagd nach Jungen eines bestimmten Alters überfallen, ist Rand gezwungen zu fliehen. Ihn begleiten drei Freunde, eine Magierin und ihr Behüter sowie ein Barde. Verfolgt von den Häschern des Dunklen Königs versuchen sie, die weit entfernte Inselstadt der Magierinnen, Tar Varlon, zu erreichen, die Sicherheit verspricht. Die Gruppe hat eine turbulente Flucht vor sich, sie werden getrennt und versuchen, Caemlyn, die Hauptstadt ihres Landes Andor, zu erreichen, um einander wiederzufinden. Rand und seine Freunde sind sich nicht sicher, was vorgeht und warum sie verfolgt werden. Aber bald zeichnet sich ab, dass einer von ihnen der in Prophezeiungen angekündigte Wiedergeborene Drache sein muss – womit die Bauernjungen bis über beide Ohren in die Geschicke ihrer Welt verwickelt werden, ohne diese verstehen oder übersehen zu können.
Im zweiten Teil, „Das Auge der Welt“, erfährt Rand in der Hauptstadt durch den Ogier Loial, dass der Dunkle König versuchen will, einen Hort der Magie, das „Auge der Welt“, zu blenden. Dieses befindet sich in einer Region, die durch den Einfluss des Dunklen Königs verdorben ist. Vegetation und Tiere sind entartet und gefährlich, weshalb diese Gegend „Fäulnis“ genannt wird. Rand und seine Begleiter brechen auf, um den Hüter des Artefaktes vor der Gefahr zu warnen, was sich als äußerst gefährliches Unterfangen erweist. In einem verzweifelten Kampf um die Rettung des „Auges“ erfährt Rand einige Dinge, die er nicht wissen wollte, und die sein Schicksal maßgeblich bestimmen werden.
„Das Rad der Zeit“ ist eine Serie, die ich sehr lange begeistert verfolgt habe. Bis etwa zum sechsten Band der englischen Ausgabe handelt es sich um ein sehr spannendes und unterhaltsames episches Fantasy-Werk, dessen erste Bände ich mehrfach gelesen habe. Danach erlag Jordan zumindest teilweise dem „Fluch des Wordprozessors“ – hätte er das alles von Hand schreiben oder in eine mechanische Schreibmaschine tippen müssen, wäre das Ganze wohl kürzer ausgefallen, und man wäre vom „Rad der Zeit“ nicht so gerädert gewesen.
Warum sollte ich mir jetzt also auch noch ein Hörbuch, obendrein in die deutsche Sprache übertragen, antun?
Die deutschen Übersetzungen vom „Rad der Zeit“ habe ich, nachdem ich sie bei Freunden angelesen habe, gemieden wie Rand die ihn verfolgenden Trollocs, weil mir diese sprachlich und atmosphärisch gar nicht zusagten; zudem spaltet Heyne die englischsprachigen Bände auf. Bei Band 30 habe ich aufgehört zu zählen, die englischen sind bei dreizehn, was auch noch einen enormen preislichen Unterschied ausmacht.
Bezüglich des deutschsprachigen Hörbuchs war ich also skeptisch und meine Erwartungen nicht sonderlich hoch.
Weit gefehlt. Obwohl ich die Geschichte eigentlich mitsprechen kann, sogen mich die gute Kombination aus Sprecher und geschickt gewählten Straffungen des Textes sofort wieder in die Welt hinein. In den Büchern werden viele der Geschehnisse jeweils aus der Sicht der Protagonisten wiederholt erzählt, worauf in dem Hörspiel verzichtet wird. Diese Auslassung stört die Stringenz der Handlung überhaupt nicht, sondern forciert den Spannungsbogen, womit auch die Hörer und Hörerinnen wieder von der Geschichte fasziniert sein dürfen, die sie, wie ich, aus den Büchern bereits kennen. Seltsam eigentlich, denn so innovativ ist das alles gar nicht und Rollenspielern bestens bekannt: Junger naiver Schafshirte wird in historische Ereignisse verwickelt, die weit über seinen Horizont hinausgehen und wird buchstäblich vom Bauern zu einer der mächtigen Spielfiguren. Auch die Prinzessin fehlt nicht, noch Magie und Magier, nahezu übermenschlich gute Kämpfer oder das Böse, das in das heile, geordnete und überschaubare ländliche Gebiet eindringt. Aber das Rad neu zu erfinden ist nicht immer eine gute Idee, und dieses „Rad der Zeit“ kleidet alte Ideen in neue Gewänder. Helmut Krauss ist als Sprecher des Hörbuches ein Glücksgriff, der es schafft, die Geschehnisse atmosphärisch zu vermitteln. Auch seine angenehme Stimme macht es einfach, ihm gebannt zuzuhören.
Die Gestaltung der kartonierten CD-Hüllen ist verbesserungsfähig, die verwaschenen Titelbilder hätte ich mir besser gestaltet und gedruckt gewünscht. Die Steckfächer für die CDs sind aber praktisch und problemlos einhändig handhabbar.
Wenn die Qualität der Hörbuchbearbeitung durch den gesamten Zyklus so bleibt, kann ich das „Rad der Zeit“ nur wärmstens empfehlen; die Anschaffung lohnt sich wirklich.
Rezension von Tanja Coen
Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis
Erschienen am | 4 März 2012 | Keine Kommentare
Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu acht Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 1981 stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert.
Nachfolgend die Nominierungen für die diesjährige Wahl zum Kurd Laßwitz Preis für die besten Science Fiction Werke des Jahres 2011. Die Wahlunterlagen gingen an 237 deutschsprachige SF-Schaffende, in den Kategorien Übersetzung und Hörspiel bewertet jeweils eine Fachjury. Die Wahl endet am 30. April 2012. Die Ergebnisse werden anschließend veröffentlicht, die Preisverleihung erfolgt am 23. Juni in Leipzig im Rahmen des 11. ElsterCon im Haus des Buches.
Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe von 2011
Myra Çakan, Dreimal Proxima Centauri und zurück Edition Phantasia (1014)
Thomas Elbel, Asylon Piper (26972)
Andreas Eschbach, Der Herr aller Dinge Lübbe
Annette John, Deadline 24 Beltz & Gelberg
Karsten Kruschel, Galdäa – Der ungeschlagene Krieg Wurdack
Dieter W. Schmitt, Der graue Berg (Perlamith, Band 1) Wurdack
Simon Urban, Plan D Schöffling
Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2011
Nadine Boos, Emotio in: Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Arno Endler, Tod eines Champions in: c’t 9/2011, Heise
Frank W. Haubold, Am Ende der Reise in: René Moreau (Hrsg.): Exodus 28, Exodus Verlag
Heidrun Jänchen, In der Freihandelszone in: Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Olaf Kemmler, Der Kuss der Deltafloride in: Hahn / Hebben / Hilscher / Iwoleit (Hrsg.): Nova 18, Nova
Sven Klöpping, Mein Freund, der Arkologiker in: Hahn / Hebben / Hilscher / Iwoleit (Hrsg.): Nova 18, Nova
Karsten Kruschel, Violets Verlies in: Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Niklas Peinecke, 300 PS Intravenös in: Giersche (Hrsg.): Prototypen und andere Unwägbarkeiten, Begedia
Uwe Post & Uwe Hermann, Der Valentino-Exploit in: Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Ronny Rindler, Rachegötter in: Klaus Bollhöfener (Hrsg.): phantastisch! 42, Havemann
Armin Rößler, Das Versprechen in: Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Karla Schmidt, Allein. Auf dem Wind. in: Harald Giersche (Hrsg.): Space rocks, Begedia
Gundula Sell, Der Grünspan in: René Moreau (Hrsg.): Exodus 28, Exodus Verlag
Wolf Welling, Venezia Muore in: René Moreau (Hrsg.): Exodus 28, Exodus Verlag
Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe von 2011
Paolo Bacigalupi, Biokrieg (The Windup Girl) Heyne (52757)
Iain Banks, Krieg der Seelen (Surface Detail) Heyne (52871)
Stephen Baxter, Die letzte Arche (Ark) (Fortsetzung zu Die letzte Flut) Heyne (26657)
Greg Bear, Das Schiff (Hull Zero Three) Heyne (53375)
David Marusek, Wir waren außer uns vor Glück (Getting to Know You) Golkonda
Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2011
Die Abstimmung in dieser Kategorie erfolgt durch die Übersetzungsjury. Nominiert sind [nur zur Information]:
Andreas Brandhorst für die Übersetzung von Iain Banks, Krieg der Seelen (Surface Detail), Heyne (52871)
Frank Böhmert für die Übersetzung von David Jones, Sonnensturz (Monks in Space) Carlsen Chickenhouse
Ronald M. Hahn für die Übersetzung von Kevin David Anderson & Sam Stall, Die Nacht der lebenden Trekkies (Night of the Living Trekkies) Heyne (52855)
Anika Klüver für die Übersetzung von David R. George III: Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten (Crucible: McCoy – Provenance of Shadows), Cross Cult
Jasper Nicolaisen & Jakob Schmidt für die Übersetzung von David Marusek, Wir waren außer uns vor Glück (Getting to Know You) Golkonda
Stephanie Pannen für die Übersetzung von Peter David, The Captain’s Table – Gebranntes Kind (The Captain’s Table – Once Burned), Cross Cult
Hannes & Sara Riffel für die Übersetzung von William Gibson, Systemneustart (Zero History) Klett-Cotta
Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2011
Lothar Bauer für das Titelbild zu René Moreau (Hrsg.): Exodus 28, Exodus Verlag
Timo Kümmel für das Titelbild zu Giersche (Hrsg.): Prototypen und andere Unwägbarkeiten, Begedia
Michael Marrak für das Titelbild zu Klaus Bollhöfener (Hrsg.): phantastisch! 41, Havemann
Alexander Preuss für das Titelbild zu Rößler / Jänchen (Hrsg.): Emotio, Wurdack
Alexander Preuss für das Titelbild zu D.W. Schmitt, Der graue Berg, Wurdack
Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung von 2011
Die blauen Schafe von Bodo Traber, (Regie: Petra Feldhoff; Komposition: Ralf Haarmann), WDR (15.12.2011)
Dolphins von Florian Flicker & Wolfgang Stahl, (Regie: Alexander Schuhmacher), NDR (25.9.2011)
FOXp2 – Das Tier spricht von Frank Naumann, (Regie: Sven Stricker), MDR (8.5.2011)
Sprachlabor Babylon von Till Müller-Klug, (Regie: Thomas Wolfertz; Komposition Eckhard Ehlers), WDR (17.5.2011)
Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2011
Simone Edelberg für die Gründung und Organisierung des MucCons 2011
Helmuth W. Mommers für die Gründung der Villa Fantastica in Wien
Das Perry Rhodan WeltCon Team (Frick & Imo & Herren & Bollhöfener & Ritter & Lukas) für den SF-Con zum 50. Geburtstag der Perry Rhodan Serie
Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2011
Hans Joachim Alpers für sein Lebenswerk (posthum)
Dirk Bartholomä und sein Team für die Organisation des FedCon
Das ColoniaCon Team (Mehnert & Zimmermann & Breuer & Otto & Latz & Bohn & Schleheck & Nofftz) für die Organisation des ColoniaCon
Ronald M. Hahn für jahrzehntelanges Engagement in der deutschen Science-Fiction-Szene
Michael K. Iwoleit für den jahrelangen Einsatz für die deutsche Science Fiction als Redakteur von Nova sowie als Autor
Ralf P. Krämer und sein Team für die Organisation des PentaCon
René Moreau & Heinz Wipperfürth & Olaf Kemmler für die Publikation von Exodus als hochwertigem Magazin für die SF-Kurzgeschichte
Roger Murmann & Christian de Ahna & Kurt Zelt für die Organisation des BuCons
Markus Rohde für die erneute Etablierung der Star Trek Romane in Deutschland
Armin Rößler & Heidrun Jänchen für die editorische Leistung, die Storybände des Wurdack-Verlages Jahr für Jahr zu Höhepunkten werden zu lassen
Franz Rottensteiner für seine langjährigen sekundärliterarischen Leistungen
Das Team von scifinet.org für die beste Plattform für alles und jedes in der Science Fiction
Jörg Weigand für sein Lebenswerk
Ernst Wurdack für den Aufbau eines interessanten Science Fiction-Programms in seinem Verlag und die Förderung neuer Talente in den SF-Anthologien
Perry Rhodan Neo 2-4
Erschienen am | 21 Februar 2012 | Keine Kommentare
Der erste Band von Perry Rhodan Neo hat mir ja so eher wenig gut gefallen. Aber auf einen Band soll man sich da nicht so kaprizieren, vor allem wenn es der schwierige Auftakt zu einem Reload der traditionsbelasteten Mega-Serie ist. Also dann:
Neo 2: Christian Montillon UTOPIE TERRANIA
Neo 3: Leo Lukas: DER TELEPORTER
Neo 4: Wim Vandemaan: ELLERTS VISIONEN
E-Books sei dank, war es dann im Urlaub auch nicht das geringste Problem, den zweiten, dritten und jetzt auch vierten Band zu lesen. Und erfreulicherweise haben sich eine Reihe der Kritikpunkte am ersten Band relativiert. Gut, man nimmt dieser Welt immer noch nicht ab, dass sie 25 Jahre in der Zukunft spielen soll, aber die Autoren lassen immer wieder kleine Bits an Informationen über das Geschehen in der Zwischenzeit einfließen: der Aufstieg Chinas und Indiens, die brasilianische Hegemonie in Südamerika, und vieles mehr. Danke dafür.
Und auch danke, dass inzwischen angesichts des Auftauchens der Arkoniden die popkulturelle Sicht auf Aliens einfließt – schließlich handelt es sich ja um keinen noch nie bedachten Vorgang. Wie irrational, wie verquer die menschlichen Reaktionen auf das Geschehen in der Wüste Gobi, in der Perry Rhodan und seine Crew gelandet sind, auch sein mögen, sie kommen vor. Hier entfernt sich jetzt schnell NEO von den Ursprüngen, und das ist gut so.
UTOPIA TERRANIA führt weg von diesem Handlungsort und führt vor allem General Bai Jun, der die chinesischen Truppen rund um den Landeplatz kommandieren wird, ein und kümmert sich zudem um das Schicksal von Alan D. Mercant, auf der Flucht vor Homeland Security. Unterschwellig transportiert Montillon noch die Botschaft von den totalitären USA, die entstanden sind – wesentlich deutlicher als in Band 1. Nachdem der Einstieg geschafft ist, der sprachlich an den ersten Band anküpft und papieren raschelt, geht es erfrischend locker formulierend weiter. Die Handlungsebenen werden schön miteinander verflochten, und die Charakterisierung der Personen gewinnt Raum. Allerdings bleibt Rhodan selbst kaum zu fassen, und das wird sich auch vorerst nicht ändern. Read more
Blanvalet: STAR WARS Romane als E-Books
Erschienen am | 12 Februar 2012 | Keine Kommentare
Die Star Wars-Abenteuer in Buchform haben bei Blanvalet eine lange Tradition. In Kürze werden sämtliche, je bei Blanvalet erschienenen Titel – auch die längst vergriffenen – als E-Books veröffentlicht. Mit knapp hundert Titeln, die auf einen Schlag erscheinen, ist dies die bislang umfangreichste deutsche Publikation einer belletristischen E-Book-Reihe. Ob mit dem Reader, am PC, auf dem Tablet oder Smartphone: Star Wars-Romane lassen sich nun überall lesen!
Alles das, was der Leinwand-Magier George Lucas nicht in seinen Filmen erzählen konnte, ist in den zahlreichen Romanen nachzulesen, die das Star Wars-Universum von Anfang an stetig ausgedehnt haben. Alle großen und wichtigen Star Wars-Romane sind in deutscher Übersetzung bei Blanvalet erschienen.
Pünktlich zum Start des neuen Kinofilms Star Wars 3D Episode I – Die dunkle Bedrohung am 9. Februar 2012 veröffentlicht der Blanvalet Verlag alle seine bislang erschienenen Bücher aus dem riesigen Umfeld des Star Wars-Genres als E-Books. Darunter befinden sich sowohl die immer noch aktuellen Romane zu den großen bekannten Filmen als auch speziellere Reihen, wie Young Yedi Knights oder X-Wing, die schon lange nicht mehr lieferbar sind. Natürlich finden sich unter den E-Books auch ganz aktuelle Titel wie Millennium Falke oder MedStar, die gerade erst in Buchform erschienen sind.
Die E-Books erhalten zur einfachen Wiedererkennung die ursprünglichen Taschenbuchcover und Reihenzuordnungen. So bieten sie jedem Fan des Originals ein gutes Stück Star Wars-Authentizität. Ab 6,99 € werden die Star Wars-E-Books überall dort erhältlich sein, wo es E-Books gibt. Und in Zukunft wird jeder neue Roman aus dem Star Wars-Universum parallel zur Buchausgabe als E-Book erscheinen.
Eine Übersicht über alle Star Wars-E-Books findet sich unter www.blanvalet.de/starwars
Gelesen: CINERELLA – LIEBESGRÜSSE AUS FABLETOWN
Erschienen am | 14 Dezember 2011 | Keine Kommentare
Ein weiteres Spin-Off der erfolgreichen FABLES-Reihe: Cinderella als Agentin mit der Lizenz zum Betören. Offiziell Besitzerin eines Schuhladens in Fabletown, inoffiziell zuerst für Bigby, jetzt für Beast auf geheimer Mission unterwegs. Es geht um den Schmuggel magischer Gegenstände, und dabei läuft sie Aladin über den Weg.
Cinderella bietet alles, was Top-Agentengeschichten in der Tradition der alten Bond-Filme brauchen: großartige, exotische Settings, böse Gegenspieler, scheinbar ausweglose Situationen und ähnliches mehr. Das ganze macht überraschend viel Spaß, auch wenn die Auflösung ein wenig shrekhaft wirkt. Ein netter Zeitvertreib, mit einer mangahaft anmutenden Cinderella auf den Titelseiten von Chrissie Zullo und dem detailverliebten Shawn McManus auf den Seiten dazuwischen.
Cinderella 1 – Liebesgrüße aus Fabletown (From Fabletown with Love)
Autor: Chris Roberson
Zeichner: Shawn McManus
Farben: Lee Loughridge
Cover: Chrissie Zullo
148 Seiten, Softcover, Paninicomics
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